Let the games begin …

Das war nun also das Heimspiel welches ein gefühltes Auswärtsspiel war …nun warum auch nicht, so kommt man wenigstens mal nach Lübeck.

Und das hab‘ ich dann auch schnellstens in die Tat umgesetzt…

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten dann nach über 2 Monaten wieder die ersten bekannten Gesichter gesehen und erstaunlicherweise gleich wiedererkannt. Mit den Herren @ring2, @peer_arne und @momorulez wurden dann obige Leckereien erstanden und auf dem Weg zur Lohmühle gewegzehrt …

Vor dem Stadion dann das freudige Wiedersehen mit @TantePolly, @Curi0us, @textundblog und @kleinerTod.

Was für ein niedliches Stadion, so niedlich, dass trotz aufopferungsvollster Arbeit der Bediensteten es so gut wie unmöglich war innerhalb einer adäquaten Zeitspanne Getränke zu bekommen. Die Logistik ist offensichtlich nicht für mehr wie, sagen wir einmal 1.000 Besucher ausgelegt, für diese aber sind die Wege kurz, da sie direkt innerhalb des geneigten Publikums liegen. Bei 10.000 Besuchern hingegen ist es ein entzückendes Rätsel ob man nun in der Getränkeschlange steht oder einfach nur hinter irgendwelchen Zuschauern und während man also eher planlos herumsteht kann man ja gleich ein wenig tapezieren und dabei heimatliche Tapeten bewundern…

 …oder man begegnet weiteren vermissten Freunden wie dem Herrn @derkiesel z.B..

10.000 Fans habe es spielend geschafft eine kleine Millerntor-Atmosphäre zu zaubern…

…und eine kleine Schar weit gereister Audi-Fans hielt tapfer die „Gästetribüne“ am Kochen, unterstützt vom schwarzen Block der Staatsmacht…

Zum Spiel selber: Also ich habe kein schlechtes Fußballspiel gesehen. St. Pauli war überlegen, schnell, bissig und zweikampfstark. Schnecke war (zum wiederholten Mal) bärenstark. Unermüdlich wühlte er und gab kaum einen Ball verloren. Auch Tschauner überzeugte mit einer absolut souveränen Vorstellung und dies im Strafraum sowie auch bei Distanzschüssen wie bei der einzigen echten Ingolstädter Torchance kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Die Abwehr stand insgesamt solide und das Mittelfeld wurde auch beherrscht, alles in Ordnung soweit, bis die auf unsichtbare Barriere am gegnerischen Sechzehner.

Irgendetwas passiert da. Die Pässe sind zum größten Teil grauenhaft und die Chancenverwertung … nun ja. Takyi ist mit Sicherheit kein schlechter Techniker und Dribbler und dass er auch schießen kann, hat er in der Anfangsphase auch gezeigt, aber kann man dem Herrn vielleicht mal einbimsen, dass er nicht alleine auf dem Platz steht? Oder sieht er einfach die Mitspieler nicht, hat er einen Tunnelblick? Bei Naki hingegen hat man das Gefühl, die eine Hälfte des Spiels hat er Lust und die andere Hälfte würde er lieber was anderes machen. Wenn das wenigstens zusammenhängend wäre, könnte man ihn ja dementsprechend immer auswechseln. Dazu kommt eine eklatante Abschlusschwäche, ich habe manchmal das Gefühl er hätte Angst vor dem Torschuss, was der Junge gestern an Chancen vergeben hat war schon beeindruckend. Nun denn, dann macht’s eben ein Boller, kann mir eigentlich egal sein, aber sein Job ist es nun wirklich nicht auch noch. Alles in allem geht das Ergebnis natürlich völlig in Ordnung …

 … wenn auch höchst schmeichelhaft für die Gäste aus Bayern, selbst ein 4:1 wäre noch zu wenig gewesen.

Fazit: Wir haben wieder eine Stürmerdebatte, d.h. eigentlich haben wir die immer noch …Wir brauchen jemanden der aus allen Lagen und mit dem nötigen Selbstvertrauen schießen kann und wir brauchen einen Torjäger, der unauffällig vorne drin steht und im richtigen Moment den Fuß oder den Kopf hinhält. Das wird schwierig, alternativ… Quatsch…zusätzlich müssen unsere Mittelfeldhelden eben ausgebildet werden das Spiel „lesen“ zu können, die Laufwege der Mitspieler sollten bekannt sein um diese ganze Fehlpassorgie vor dem gegnerischen Strafraum zu beenden. Es hilft ja nix, schlussendlich muss man ein Tor mehr schießen wie der Gegner und da ist es mir völlig wurscht, wenn die Abwehr einem Schweizer Käse gleicht. Vorne spielt die Musik und die ist auch in der neuen Saison zunächst einmal eher Volksmusik als Rock’n Roll.

Aber Schwamm drüber … diesmal waren’s zwei Tore mehr und wenn das so weiter geht ist’s ja auch in Ordnung. Anders wäre es eben für das Nervenkostüm und den Partyfaktor zuträglicher…

Nach dem Spiel (oder vor dem Spiel, wie’s beliebt) gab’s dann noch die langersehnte Begegnung mit der nach eigenem Bekunden wuschigen Frau @little_rogue und somit wurde der Tag in Lübeck rund… *Hach* es war einfach wieder schön und zum Schluss gibt’s noch eine Touristenbildchen…

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One Response to Let the games begin …

  1. Markus says:

    War einfach schön im Marzipanstädtchen. Und wie im Jahr zuvor in Freiburg, haben wir das erste Saisonspiel des FC St. Pauli zusammen erlebt und erfolgreich bestritten. Danke für den fotografisch gut begleiteten Bericht.

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