Himmel und Hölle

Am Freitag mittag also endlich der Arbeitshölle entronnen und nachdem auch die Foodshoppinghölle hinter mir lag war zunächst ein himmlisches Relaxen auf der Couch angesagt mit meinem neuen himmlischen Spielzeug. 13:00h, idiotischer geht’s kaum noch, spielte dann die Berliner Hertha gegen den MSV Duisburg. Ich bin ja nicht so der Über-Hertha-Fan und außerdem was sollte auch groß passieren, Hertha war Tabellenführer und das Spiel in Osnabrück war einfach nur ein Ausrutscher …dachte ich. Aber am Ende hieß es 2:0 und wir waren konsterniert. Das fing ja gut an …

Abends dann gab‘ es bei Herrn @asko_b zu Ehren von Frau @dotcomslash und der Mitwirkung von Herrn @realhuette ein himmlisches Grünkohlessen. Zum Glück bin ich die Woche über durch die Fastenhölle gegangen und konnte mir an einem Abend alles wieder draufpacken …es war aber auch sehr perfekt.

Am Samstag morgen, während einige höllische Kopfschmerzen hatten genossen wir ein himmlisches Frühstück. Eigentlich war abends das Maschinenhaus angesagt um den Herren der Kapelle HISS einen Besuch abzustatten, aber aufgrund eines Krankheitsfalls fiel dieses Konzert aus, aber es gab durchaus adäquaten Ersatz. Zuvor jedoch gammelte ich zuhause rum und um 15:30h entschloss ich mich das Spiel des VfB in Hamburg bei den Rauten anzuschauen. Ich habe ja nicht viel erwartet und nach 3 Minuten nahm das Schicksal seinen mittlerweile üblichen Lauf. Zwar war ich zugegebenermaßen überrascht aufgrund des schnellen Ausgleichs durch Marica, aber als eben jener in der 16. Minute sein loses Mundwerk nicht halten konnte und deswegen vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, war klar dass dieses Spiel die Hölle wird und das Endergebnis ging leider Gottes völlig in Ordnung. Die zweite Pleite …

Am Abend bin ich dann ersatzweise ins K17 wo die Norweger von Zeromancer aufspielten und nicht nur die. Support leisteten meine Freunde von Tunes of Dawn mit ihrem himmlischen Suicidal Goth sowie Laminius X, die ich bis dato noch nicht kannte, die mich aber nachhaltig begeisterten. Hier gibt’s mehr Bilder.

Es war ein klasse Abend der schließlich in der Wikinger-Bar in Gesellschaft von ein paar Engelchen mit Astra-Manna endete.

Am Sonntag um 13:30h spielten dann die Eisernen in Ingolstadt und den vergangenen Spieltagen nach zu urteilen war da echt was drin. Wir, also der Herr @asko_b, Frau @dotcomslash sowie Frau @emiliasblues, hatten uns zu diesem Behufe im Oberbaumeck verabredet natürlich um später das Spiel des magischen FC St. Paulis gegen die Fische aus Bremen zu schauen. Aber so ein netter Auswärtssieg zum Aufwärmen bei ein paar himmlischen Astras passt schon und um diese (unchristliche) Anstosszeit geht das ja als Frühschoppen durch. So früh war ich noch nie im Oberbaumeck und somit wusste ich nicht, dass da erst ab 14:00h geöffnet war und wir uns somit bei einer höllischen Kälte erstmal am Ufer der Spree herumdrücken mussten, als wir dann aber reindurften lief das Spiel bereits genauso wie das Astra in die Gläser.

Irgendwann zwischendrin musste ich per Twitter bekunden, dass ich mittlerweile ziemlich froh über ein Unentschieden wäre als Benyamina eine Bombe (wie üblich) an den Pfosten setzte. Nur kurz darauf gab’s den Ingolstädter Siegtreffer nach dem die Eisernen das Spiel über gebettelt hatten …und bescherten mir somit die dritte Pleite.

Schließlich war es dann soweit und in Bremen wurde angestoßen. In der ersten Minute schlug es gleich ein, St. Pauli pennte und Almeida machte das Tor. Im Gegenzug dann Asamoah an die Querlatte und so ging es die ganze Zeit weiter. Es war die Hölle, St. Pauli stürmte aber entweder versuchten sie den Ball ins Tor zu tragen oder sie schossen daneben oder auf Aluminium. Bremen tauchte 3x vor dem Tor auf und das reichte zum 3:0 Sieg, über die idiotischen roten Karte verlier‘ ich kein Wort mehr… Ich glaube wohl, dass eine Stürmerdebatte angesagt wäre, so jedenfalls wird das äußerst zäh. Wer weiß wo St. Pauli stehen würde wenn sie Tore schießen würden, es wäre wahrscheinlich der Fussballhimmel. Aber Fussball ist kein Konjungtiv und so gab‘ es also dann die vierte und schmerzlichste Pleite des Wochendes…

Zur Versöhnung, zumindest mit dem Wochenende, bin ich dann mit Frau @dotcomslash noch zu den Heroen von New Model Army ins Huxley’s gegangen…

… diese waren auf ihrer 30th Anniversary – Tour und gaben (eigentlich) zwei besondere Konzerte. Zuerst ein Unplugged-Set und anschließend die volle Best-of-Hammer-Show. Es war einfach himmlisch wie die Bilder hier zeigen und wie die Setlist untermauert …

New Model Army Setlist Huxleys Neue Welt, Berlin, Germany 2010, 30th Anniversary

..und das besondere Schmankerl kam zum Schluss beim Verlassen der Halle. Die höllisch grauenvollen, lieblosen Eventim-Karten wurden eingetauscht gegen himmlische Originaltickets die an der Abendkasse nicht gebraucht wurden… die Pinnwand dankt 🙂
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