Konferenz der Tiere (FT am Friedrichshain)

Gestern Mittag haben wir uns noch die Konferenz der Tiere in 3D angeschaut. Mittagsvorstellung, eine andere gibt’s nicht mehr. Ich hatte schon wieder Panikattacken bei der Vorstellung von aufmerksamkeitsdefizitären Kinderhorden, aber zum Glück waren nur Erwachsene anwesend – Freitag mittag um 16.00h, eigentlich erstaunlich.

Ich dachte ja es würde sich um eine amerikanische Produktion handeln, aber das stimmt ja gar nicht. Dieser Film wird als der erste deutsche 3D-Film gehandelt und dafür ist er gar nicht mal so schlecht. Technisch finde ich ihn sogar besser als das was ich von Pixar & Co. in letzter Zeit mitbekommen habe.

Das Erich Kästner Buch habe ich als Kind geliebt und auch den alte Zeichentrickfilm fand ich klasse, so war es eine Selbstverständlichkeit diesen Film anzuschauen. Der Film selber ist dabei „nur“ inspiriert durch Erich Kästner. Das Motiv nach dem sich die Tiere gegen den Menschen zusammenschließen ist original, die Geschichte selber eine völlig andere.

Im Gegensatz zu den amerikanischen Trickfilmen der neuesten Generation fehlen bei KdT die Schenkelklopfer-Gags, aber ich finde das keinen Nachteil, nachteilig ist eher, dass man sich nicht richtig entscheiden konnte zwischen Familienkompatibilität und Erwachsenentrickfilm. So ist alles ein wenig zu harmlos und zu stark auf die spezielle Story zugeschnitten, während der globale Kampf „Natur vs. Mensch“ erst gegen Ende ein wenig angeschnitten wird, wenn die Tiere sich zur UN nach New York begeben.

Alles in allem ein netter Film, der die Möglichkeiten der 3D-Technik sehr gut nutzt. Kann man aber auch durchaus mal an einem verregneten Sonntagnachmittag vor dem TV anschauen.

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