WGT 2010 – Tag 4

Pfingstmontag  – letzter Tag und es begann erstmal mit Regen. Alles kann man als Goth ab nur Regen ist Scheiße. Ich war lose zum Frühstück verabredet und wollte das Warten auf einen Anruf mit Bloggen verbringen und wanderte zu diesem Behufe durch Leipzig auf der Suche nach einem vernünftigen WLAN mit Kaffee. Mein „preisgekröntes Businesshotel“ verlangt pro Stunde Internet 5 Euro, aber ich reg‘ mich darüber nicht mehr auf …

Überschattet war der Tag natürlich vom Totalausfall meiner Konzertkamera und das vor dem Hintergrund eines Programms, welches nicht nur musikalisch sondern auch optisch etwas hermacht.

Auf dem Weg zu meiner losen Verabredung begegneten mir Freunde die ebenfalls auf dem Weg zu einem Frühstück waren und kurzerhand schloss ich mich an  – Wir gingen, traditionell sozusagen, ins SPIZZ auch deshalb weil die kostenloses WLAN haben. Während des Frühstücks hörte der Regen auf und die Wolken wichen einem stahlblauen Himmel mit kräftig Sonnenschein. Ideal für die Parkbühne und da gingen wir dann auch hin um den Berlinern von Golden Apes unsere Aufwartung zu machen…

Pünktlich zum Konzertbeginn zogen Wolken auf und es wurde immer dunkler. Was vorteilhaft für die Lichtshow war, entlud sich dann aber in einem gewaltigen Regenguss und davon gibt’s auch ein Bild …

Der Plan danach ins heidnische Dorf zu fahren war somit buchstäblich ins Wasser gefallen. Also brachen wir gleich zum Werk II auf, wo der Tag mit dem Motto Punk & Billy überschrieben war…

Los ging’s für uns mit Kitty in a Casket und es reicht wenn ich sage Miss Casket ist so zuckersüß, dass einem die Mucke ziemlich wurscht sein könnte, aber auch die macht Spaß – Psychobilly wie Popcorn aber mit Drive …

Death of a Demon anschließend waren jetzt eher ein Ausfall im LineUp, nicht qualitativ sondern einfach Death Rocker, die nicht so richtig reinpassten. Der Fluch rockten allerdings dann wieder in die richtige Richtung und verbreitete jede Menge gute Laune.

Danach wieder eine Überraschung: Ghoultown aus Texas, astreiner Rock’n Roll mit mächtig verzerrten Country-Gitarren. Sehr hart, sehr lustig und schön schwarz ….sie nenne es „Hellbilly“ – passt!

Headliner des Abends war dann Miss Sarah Blackwood und Ihre Boys von der Creepshow, das bedarf keiner Erörterung mehr und die Creepshowversion von Pet Sematary ist einfach nur superb…

Nun, „all good things must come to an end“ sagte Q und so ist es auch beim WGT, obwohl ich das jetzt wieder für mindestens eine Woche nicht wahrhaben möchte. Aber ein paar Stunden lagen noch vor uns in denen wir in der Moritzbastei uns und das Wave-Gothic-Meeting 2010 feierten bevor wir auf dem Heimweg die Flucht vor der Sonne antraten …

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