Wahlblues und Sonntagsdepression

Heute nach 18.00h, wenn der Katzenjammer einkehrt weil wir feststellen, dass der Großteil unserer Mitbürger einfach nicht aus ihrer Haut konnte. Wenn die Wenigen, die den Ausbruch gewagt haben sich damit trösten, dass sie wenigsten ein wenig Medienpräsenz mehr bekommen haben. Dann, wenn wir begreifen, dass wir mit dem Tigerentenclub oder wahlweise der Fortführung der großen Agonie uns sozialen Permafrost, Gestapo, noch mehr Zensur und Verbieteritis eingehandelt haben, dann müssen wir uns Gedanken machen, welche Form des Widerstands die Opposition und zwar inner- und außerparlamentarisch den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen kann.

Sicherlich nicht Gewalt, ich denke an etwas viel Wirkungsvolleres z.B. ihnen das zu entziehen, was sie am dringendsten benötigen um ihre Macht zu festigen – z.B. Geld! Das Netz als Informationsplattform für Alternativen zu Konzernen, Werbefuzzis und Fans des Shareholdervalues.

Beispiel:

Die Telekom möchte ab dem 17. Oktober (also in 20 Tagen) mit der Zensierung des Internets anfangen, also höchste Zeit die Notbremse zu ziehen und den willigen Helfern der Zensurregierung die Freundschaft zu kündigen …das hört sich einfach an, aber wie sieht die Alternative aus? Gibt es überhaupt eine? Oder muss man komplett auf Kommunikation verzichten?

Wenn wir flächendeckend auf solche Fragen Antworten finden, dann können wir etwas bewegen und das Netz ist der perfekte Ort für sowas …Ich würde gerne eine Initiative mittragen!

Jetzt geh‘ ich erstmal wählen und danach ein Bierchen trinken …

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