Dann eben mit Gewalt …

… diesmal geht’s nicht um die von mir heißersehnte Revolution, es geht um mein Fahrrad, liebes BKA.

Seit Tagen quäle ich mich mit meiner schwergängigen, schlechtschaltenden 8-Gang-Nabenschaltung herum und komme auf keinen grünen Zweig. Nun gut, ich bin auch nicht wirklich mit der Technik vertraut und weiß eigentlich nur, dass ich im 4. Gang an einem Rädchen drehen muss um zwei Striche bündig zu bekommen und dann sollte es gehen …ich weiß auch nicht warum, war aber immer so.

Also Ultima Ratio – Werkstatt, dort wurde mir glaubhaft versichert völlig ausgelastet zu sein und nicht vor Mittwoch nächster Woche Zeit zu haben. Das nützt ja nun nichts, das Fahrrad ist ja jetzt kaputt und ich benötige das Ding auch … nun man könne ja ein wenig Kriechöl ausprobieren, das nützt wahrscheinlich auch nichts, aber es schadet ja auch nicht.

Während also der Mechaniker die Kapelkanäle meines Fahrrads mit einer roten Kanüle, die auf einer Kriechölsprayflasche angebracht ist, penetriert, dreht er die Handschaltung so brutal hin und her, dass mir das dabei entstehende Geräusch durch Mark und Bein fährt. Ich betätige diese immer sanft mit Daumen und Zeigefinger, was ja immer schwerer ging und deshalb den Werkstattbesuch notwendig werden ließ …

… nun jetzt geht’s wieder, so schön hat’s noch nie geschaltet – Ich habe wohl eine Gangschaltung die’s härter mag!

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