Wie gezählt …

145Neulich wollte ich mich mal wiederschon echauffieren. Ich war früh morgens unterwegs, einen privaten Termin wahrnehmen. Auf dem Rückweg wollte ich eine Brief aufgeben, so richtig per snailmail. Ich pflege dies immer im Postamt zu tun, da ich nie irgendwelche Briefmarken parat habe, so auch diesmal. Leider war um diese Zeit das Postamt noch geschlossen, so daß ich gezwungen war mich mit einem dieser neumodischen Briefmarkenautomaten auseinander zu setzen. Ein Standardbrief kostet ja bekanntlich 55 Cent, eine Summe, die man äußerst selten passend mit sich rumträgt. Also zog ich ein 2-Euro-Stück hervor, aber anstelle des Wechselgeldes bekam ich die Differenz in Briefmarken. 2 x 55 Cent, 3x 10 Cent und 1x 5 Cent – Toll.

Was soll ich damit? Bis ich die Dinger wieder benötige habe ich sie entweder vergessen oder sie sind so zusammengeklebt und verrottet, dass man sie nicht mehr gebrauchen kann. Und was bitteschön soll ich mit 35 Cent anfangen? Supergeschäft für die Post …

…dachte ich!

Heute musste ich einen DIN-A4-Brief aufgeben und nicht nur, dass ich mich an die Briefmarken erinnert hätte – nein – ein DIN-A4-Brief kostet 2 x 55 Cent, 3x 10 Cent und 1x 5 Cent = 1,45 Euro …

… passt!

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2 Responses to Wie gezählt …

  1. UWP says:

    Neumodisch??? Die Dinger gibt’s seit mehr als 15 Jahren. Und es steht auch dran, daß sie Wechselgeld nur in Briefmarken rausrücken (die man übrigens im Postamt wieder gegen Geld zurücktauschen kann). Ich dachte, Du lebst im Internetzeitalter? Ich drucke meine Briefmarken zu Hause aus oder nehme gleich die Handy-Briefmarke. Die ist zwar etwas teurer, aber superbequem, einen Stift hat man schließlich immer dabei. Mannmannmann, immer diese Leute aus der Vergangenheit…

    Mermgfurt,

    Udo

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