Hotspot-ICE

Sagenhaft, es gibt ihn doch! Live aus dem ICE 692 von Stuttgart nach Frankfurt.

Aufgrund eines Notarzteinsatzes ist der Zug 1 Stunde verspätet und da ist mir etwas aufgefallen, was beim Fliegen eindeutig besser gelöst ist. Es gibt auf Bahnhöfen keine Wartesäle, d.h. man kann entweder auf zugigen Bahngleisen rumstehen (die 3 Sitzgelegenheiten auf 100m vernachlässige ich jetzt mal und bei ca. -5°C ist das auch keine Alternative) oder sich den vielfältigen Fressgelegenheiten aussetzen. Dort wird zurecht erwartet, dass man konsumiert. Wenn man aber schon 3-10 Kaffee zzgl. Frühstück intus hat (oder jegliche feste Nahrung um diese Uhrzeit verweigert), dann ist dies natürlich auch keine Option, es sei denn man ist dickfellig genug die anklagenden Blicke der prekär entlohnten Lavazza-Schönheiten zu widerstehen (ich kann das nicht).
Für den wunschlos Wartenden sieht’s am Bahnhof schlecht aus. Ich habe mich schließlich im DB-Reisezentrum auf eine rote Couch im Wartebereich für die Ticketschalter gefläzt und mein Buch gelesen. In Stuttgart (und vielleicht auch anderswo) muss man jetzt Nummern ziehen, wie auf’m Amt. Nach einer halben Stunde erkundigte sich eine Freundliche welche Nummer ich denn hätte. Ich erklärte ihr das Dilemma der fehlenden, kältegeschützten Sitzgelegenheiten für Wartende und sie war einigermaßen ratlos, ob das was ich hier mache denn auch „legal“ sei. Jedenfalls beließ sie es dabei und ging ihrem Tagwerk nach …
… ob sie darin ein Verbesserungspotential sieht?

Ich werde jetzt im Zug Blogs lesen und noch einen Kaffee trinken …cool so ein Hotspot-ICE.

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